ALBGEMACHT: Ab November im Handel

Aktuell bereiten wir den Markteintritt der ALBGEMACHT-Produkte vor. Im November 2018 ist es dann soweit: ALBGEMACHT ist dann an vielen Standorten der Region erhältlich.

Unsere Maßnahmen

In den 6 Lebensräumen

Acker

Warum sind Äcker schützenswert?

Ackerflächen mit intensivem Blühangebot sowie lichte Äcker sind notwendig für das Überleben von Insekten, Feldvögeln und Ackerwildkräutern.

Welche Arten u.a. im Fokus stehen:


Was wir für die Artenvielfalt auf Äckern tun:

Alle Landwirte mit Ackerbau-Produkten verpflichten sich, auf 5% ihrer Flächen Maßnahmen zur Förderung der biologischen Vielfalt umzusetzen, etwa durch Blühbrachen oder extensiven Getreidebau. Zudem verzichten die Landwirte auf all ihren Ackerflächen auf Totalherbizide und Wachstumsregulatoren.

Wir gehen es an:


Wiese

Warum sind Wiesen schützenswert?

Auch im Grünland führt die Nutzungsintensivierung mit Düngung, häufiger Mahd und Ansaat eiweißreicher Grasarten zu einem Verlust von Tieren und Pflanzen. ALBGEMACHT fördert und schützt diesen Lebensraum.

Welche Arten u.a. im Fokus stehen:


Was wir für die Artenvielfalt auf Wiesen tun:

ALBGEMACHT fördert und schützt diesen Lebensraum, da alle Landwirte mit Produktion im Grünland 15% artenreiche Mähwiesen erhalten. Auf diesen Wiesen wachsen Kräuter und Wildblumen, da sie weniger oft gedüngt und gemäht werden.

Wir gehen es an:

Wald

Warum sind Wälder schützenswert?

Im Wald kann durch einen Mix an alten Beständen, größeren Hieben für Lichtwaldarten sowie lichten und stufigen Waldrändern die biologische Vielfalt gefördert werden. Arten wie bspw. Schwarzspechte profitieren von alten Buchenbeständen.

Welche Arten u.a. im Fokus stehen:

Was wir für die Artenvielfalt in Wäldern tun:

Durch die Einbringung von Kernzonen, FSC-Zertifizierungen und die Umsetzung des Alt- und Totholzkonzepts des Landes befindet sich die Forstwirtschaft im Biosphärengebiet auf einem guten Weg. Gemeinsam mit Akteuren aus dem Bereich Forst und Jagd werden zukünftig Maßnahmen zur Steigerung der biologischen Vielfalt geplant.

Wir gehen es an:

Streuobstwiese

Warum sind Streuobstwiesen schützenswert?

Streuobstwiesen gehören zu den artenreichsten Lebensräumen Mitteleuropas. Ein Streuobstbaum bietet auf mehreren Stockwerken Lebensraum für viele seltene Vögel, Kleinsäuger und Insekten. Spitz- und Feldmaus leben an seiner Wurzel, der Igel findet dort ein geeignetes Versteck

Welche Arten u.a. im Fokus stehen:

Was wir für die Artenvielfalt auf Streuobstwiesen tun:

ALBGEMACHT fördert den Bestand von Streuobstwiesen auf der Schwäbischen Alb durch den Erhalt der traditionellen Bewirtschaftungsform im Sinne des Erhalts von überwiegend von Hochstämmen geprägten Streuobstwiesen mit extensiver Unternutzung des Grünlands.

Wir gehen es an:

Weinberg

Warum sind Weinberge schützenswert?

Maßnahmen wie der Bau von Trockenmauern, die Errichtung von Steinschüttungen und Steinriegeln sowie die Ansaat von artenreichen Blühmischungen in den Rebzeilen tragen zum Schutz von Zauneidechse und Wildpflanzen bei und unterstützen die Wiederansiedlung des Wiedehopfs.

Welche Arten u.a. im Fokus stehen:

Was wir für die Artenvielfalt in Weinbergen tun:

Für beide im Biosphärengebiet gelegene Weinanbaugebieten wurden konkrete Maßnahmen zur naturschutzfachlichen Aufwertung von externen Gutachtern erarbeitet. Diese werden von den Akteuren in den kommenden Jahren sukzessive umgesetzt.

Wir gehen es an:

Wacholderheide

Warum sind Wacholderheiden schützenswert?

Mit Wacholderbüschen bestandene Magerwiesen entstanden über Jahrhunderte durch die Beweidung mit Schafen, Ziegen oder Rindern. Der selektive Verbiss der Weidetiere hielt wohlschmeckenden Pflanzen kurz, bittere oder stachelige Pflanzen wie Wacholder, Silberdisteln oder Küchenschellen hingegen wurden verschont. So entstand eine einzigartige Kulturlandschaft mit einer immens hohen Artenvielfalt, insbesondere der Flora und Insekten.

Welche Arten u.a. im Fokus stehen:


Was wir für die Artenvielfalt auf Wacholderheiden tun:

Albgemacht fördert den Erhalt dieses Lebensraums, da auch hier die Bewirtschafter mindestens 15% des Grünlandes als artenreiches Grünland mit Vertragsnaturschutzmaßnahmen bewirtschaften. Oftmals liegt der Anteil weit höher, da sich viele Schäfereien auf die naturschutzorientierte Landschaftspflege spezialisiert haben.

Wir gehen es an: